Ausbildung zum Piloten – Alles zur Pilotenausbildung inkl. Voraussetzungen

Alles zur Pilotenausbildung

Da wollen Sie hin? Hier geht’s lang. | Quelle: wikimedia.org (GNU / GPL)

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zur Pilotenausbildung vorab – „Ich will Pilot werden“

Für viele ist es ein Traum seit frühester Kindheit: „der Traumberuf Pilot – Ich will Pilot werden!“. Wer einmal mit dem „Fliegervirus“ infiziert ist, wird ihn in der Regel nicht mehr los. In diesem Fall sollten Sie bereits so früh wie möglich die richtigen Weichen für Ihre spätere Pilotenkarriere stellen. Dazu zählt zum Beispiel die richtige Schulwahl für die Sekundarstufe: Die meisten deutschen Flugschulen stellen zwar in der Regel keine großen Ansprüche an den Schulabschluss und akzeptieren auch die „mittlere Reife“. Aber bereits die großen Flugschulen fordern die allgemeine Hochschulreife und spätestens die Fluggesellschaften nennen das Abitur als Einstellungsvoraussetzung. Die Durchschnittnote ist dabei weniger entscheidend, es gibt also keinen NC oder ähnliches. Dennoch sollte bedacht werden, dass eine bessere Durchschnittsnote die sicherlich hilfreich sein kann im Rahmen des Bewerbungsprozesses. Auch eine entsprechende Fächerwahl (Physik, Mathematik, usw.) ist sicherlich von persönlichem Vorteil für die sich anschließende Ausbildung, aber nicht zwingend gefordert. Gleiches gilt für etwaige Praktika bis hin zu einem Segelflugschein oder gar Privatpilotenschein. Entscheidender sind eine gewisse körperliche Fitness, ein solider Lebenswandel mit einem tadellosen Führungszeugnis, möglichst keinen „Punkten“ in Flensburg und umgänglichen sozialen Kompetenzen.

Wie später im Detail beschrieben gibt es verschiedenste Möglichkeiten der Pilotenausbildung. Zunächst sollten dabei aber die klassischen, auch als Königsweg bezeichneten Varianten im Fokus sein, nämlich der direkte Einstieg bei den großen Fluggesellschaften wie Lufthansa oder SWISS. Dazu ist es ratsam, sich bereits lange im Vorfeld, also bereits ab der Oberstufe intensiv mit dem Thema beschäftigen was die jeweiligen Einstellungsvoraussetzungen, Bewerbungsfristen und Vorbereitungszeiten auf die Eignungstests betrifft.

Die verschiedenen Pilotenlizenzen

Je nachdem, welche Pilotenausbildung Sie durchlaufen, stehen am Ende verschiedene Pilotenlizenzen:

Der PPL – Private Pilot Licence

Die Pilotenausbildung zum PPL erfordert ein Mindestalter von 17 Jahren, ein fliegerisches Tauglichkeitszeugnis und einen erste Hilfe Schein. Mit dieser Lizenz erwerben Sie die Berechtigung zum Fliegen von kleineren Propellerflugzeugen ausschließlich für private Zwecke. Die Ausbildung besteht aus einigen Stunden Theorieunterricht und Flugtraining sowie einer Theorie und Praxisprüfung. In der Variante PPL (A) halten Sie dann nach einer mit 1-2 Monaten relativ kurzen Ausbildungszeit die Berechtigung für Motorflugzeuge in der Hand. Alternativ kann aber auch die Variante (H) für Hubschrauber oder (D) für das Fahren von Ballonen, (C) für Segelflugzeuge (GPL) erworben werden. Zusätzlich können Erweiterungen wie Kunstflug, Nachtflug oder auch der Instrumentenflug (IFR) erworben werden.

Der CPL – Commercial Pilot Licence

Will man gewerbsmäßig Personen durch die Luft befördern, benötigt man den Berufspilotenschein CPL. Damit können Flugzeuge geflogen werden, die für nur einen Piloten im Cockpit zugelassen sind und ein maximales Gewicht von 12,5 Tonnen maximales Startgewicht nicht überschreiten. Zu den Voraussetzungen des PPL kommen hier noch das Tauglichkeitszeugnis Klasse I hinzu, mindestens 200 Stunden Flugerfahrung und eine weitere, deutlich umfangreichere Pilotenausbildung. Nach Abschluss können dann Rundflüge, Geschäftsflüge oder auch Frachtflüge kommerziell durchgeführt werden.

Der ATPL – Airline Transport Pilot Licence

Mit dieser Lizenz können schließlich alle großen Verkehrsflugzeuge kommerziell geflogen werden. Wer also beruflich Vollzeit als Pilot arbeiten möchte, sollte eine Pilotenausbildung anstreben, die den ATPL zum Abschluss hat. Zunächst wird aber nur ein sogenannter Frozen ATPL ausgestellt, also ein Co-Piloten Status bis nach 1.500 Flugstunden dieser Status aufgehoben wird und die Tätigkeit als verantwortlicher Pilot, also Kapitän ist theoretisch möglich. Die Ausbildung dauert je nach Flugschule und Vorkenntnissen ca. 15 bis 33 Monate

Neben den genannten Lizenzen gibt es noch diverse andere, kommerzielle und nicht kommerziell nutzbare Flugscheine wie beispielweise der CHPL, die kommerzielle Hubschrauberlizenz

Ausbildungsarten: Airline Pilot, Privat Pilot, Hubschrauber Pilot, Fluglotse, Militärpilot

Geknüpft an diese verschiedenen Arten der Pilotenlizenzen gestalten sich auch die unterschiedlichen Möglichkeiten der Pilotenausbildung.

  • Zunächst gibt es die Möglichkeit, sich wie später genauer beschrieben, sich nach dem Abitur ohne Vorkenntnisse bei den großen Fluggesellschaften wie Lufthansa oder SWISS zu bewerben. Vorgeschaltet sind dabei jeweils umfangreiche und komplexe Piloten Eignungstests. Diese Tests können nicht wiederholt werden. Bei Vimana® können wir Ihnen jedoch helfen, mit unserer Trainingssoftware und unseren Seminaren, diese zu bestehen. Ohne Vorbereitung liegt die Erfolgschance bei etwa 5 %. Die erfolgreichen Kandidaten werden eingeladen, die Pilotenausbildung an den hauseigenen Flugschulen LFT – Lufthansa Flight Training oder SAT der SWISS zu durchlaufen. Die Ausbildung wird dabei von der Fluggesellschaft vorfinanziert und das Unternehmen garantiert Ihnen dann einen anschließenden Arbeitsplatz im Cockpit der Airline.
  • Daneben gibt es für all diejenigen, die Verkehrspilot werden möchten und möglicherweise die Einstellungstests bei Lufthansa ab initio nicht bestanden haben, die Möglichkeit, eine Verkehrsfliegerschule zu besuchen um dann dort selbst finanziert die Pilotenausbildung zu durchlaufen. Eine Liste der Flugschulen finden Sie weiter unten. Anschließend können Sie sich dann mit einem Frozen ATPL bei den verschiedensten Fluggesellschaften bewerben. Auch hier helfen wir Ihnen bei Vimana® bei der Vorbereitung auf die Einstellungstests wie den Lufthansa Pilotentest beispielsweise.
  • Sollten Sie sich für diesen Schritt entscheiden, können Sie wählen, ob Sie eine Schule in Vollzeit besuchen wollen oder die Pilotenausbildung im Prinzip eines Fernstudiums bewältigen wollen. Das Endergebnis ist jeweils das Gleiche, die unterschiedlich kostenintensiven Wege sind jedoch dabei zu berücksichtigen.
  • Ähnliches gilt auch für die Ausbildung zum Berufshubschrauberführer. Zunächst müssen Sie an einer entsprechenden Flugschule die Ausbildung selbst finanziert durchlaufen und können sich dann bewerben. Hier gilt es zu beachten, dass es in Deutschland deutlich weniger Arbeitsplätze gibt und diese in der Regel hohe Voraussetzungen an die Anzahl der vorangegangenen Flugstunden als Einstellungsvoraussetzung stellen.
  • Ein klares Derivat der Pilotenausbildung stellt die Schulung zum Fluglotsen dar. Dabei handelt es sich um eine schulische Ausbildung, die direkt von der DFS in Langen durchgeführt wird. Sie dauert zwischen 18 und 34 Monaten und besteht abwechselnd aus Schulungen im Klassenzimmer, Training im Simulator und auch direkt am späteren Arbeitsplatz. Zwei grundsätzliche Varianten sind dabei möglich: Tower Lotse oder Center Lotse zu werden. Vorausgeschaltet sind auch hier wieder umfangreiche Eignungs- und Einstellungstests sowie ein Personal Screening beim DLR in Hamburg, für welche wir Ihnen bei Vimana® gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen im Rahmen der Vorbereitung.
  • Auch die Bundeswehr bietet vielfältige Möglichkeiten für eine Pilotenkarriere: Sie können sich zum Jetpiloten, Flugzeugpiloten oder Hubschrauberpiloten ausbilden lassen. Dabei gilt zu beachten, dass Sie sich nach erfolgreich durchlaufenem dreiphasigen Auswahlverfahren für einen zeitraum von mindestens 16 Jahren für den Dienst in der Bundeswehr verpflichten müssen. Klarer Vorteil: bereits ab dem ersten Tag der Ausbildung beziehen Sie das volle Gehalt und die Ausbildungskosten werden von der Bundeswehr übernommen!

Vor oder nach der Pilotenausbildung: die Eignungsuntersuchung und Einstellungstests

Wenn Sie sich für eine Pilotenausbildung interessieren, dann werden Sie sich früher oder später mit dem Thema Eignungstests und Einstellungstests befassen müssen. Wenn Sie Ihre Pilotenausbildung bei Lufthansa oder SWISS absolvieren möchten oder bei der Bundeswehr in den fliegerischen Dienst eintreten wollen oder Fluglotse werde möchten, müssen Sie die jeweils sehr umfangreichen und komplexen Einstellungstests bereits vor Ausbildungsbeginn durchlaufen. Diese können nicht wiederholt werden. Die durchschnittliche Erfolgsquote liegt dabei bei gerade einmal etwa 5 %. Es ist also dringend angeraten, sich professionell und intensiv auf diese Tests vorzubereiten. Mit unserer fundierten Vimana® Pilotentest Trainingssoftware und unseren Seminaren und Interviewtrainings bieten wir Ihnen die einmalige Möglichkeit, sich exakt auf das jeweils bevorstehende Einstellungsverfahren vorzubereiten. Mehr Infos zu unseren Produkten und Möglichkeiten der Vorbereitung finden Sie HIER.

Wenn Sie die Pilotenausbildung an einer privaten Flugschule durchlaufen, so sind in aller Regel zunächst einmal keine Einstellungs- oder Eignungstests vorgeschaltet. Spätestens jedoch nach Abschluss der Ausbildung, wenn Sie sich in der Bewerbungsphase befinden, werden Sie mit eben diesen Tests konfrontiert werden.

Die Varianten der Pilotenausbildung

Ausgehend davon, dass Sie sich für eine professionelle Karriere al zukünftiger Pilot interessieren gehen wir hier nur auf  die verschiedenen Varianten ein, welche einen Frozen ATPL zum Ziel haben.

  • Wie immer steht auch hier zunächst einmal der klassische Weg über die Airlines Lufthansa und SWISS. An beiden Flugschulen durchlaufen Sie im Frontalunterricht gepaart mit Praxisphasen die Pilotenausbildung und beginnen dann als CoPilot im Unternehmen Ihren fliegerischen Dienst.
  • Alternativ dazu bieten private Flugschulen einen sehr ähnlichen Weg an: die ab initio ATPL Pilotenausbildung. Genauere Infos dazu folgen weiter unten.
  • Wenn Sie bereits im Besitz einer Privatpilotenlizenz sind, gibt es noch den Weg der modularen ATPL Pilotenausbildung. Diese kann als Quereinsteiger Studium angesehen werden, dauert nicht so lange wie die Ab Initio Ausbildung und ist entsprechend kostengünstiger.
  • Ein eher aus der Mode gekommener Weg ist die stufenweise Pilotenausbildung. Sie würde vorsehen, dass Sie zunächst einen Privatpilotenschein erwerben, danach einen Berufspilotenschein, danach wiederum die Instrumentenflugberechtigung erwerben und schließlich die ATPL Theorie Prüfung ablegen. Vorteile können darin wohl nicht mehr gesehen werden, da damit weder Zeit noch Geld gespart werden kann und die einzelnen Ausbildungsabschnitte nicht richtig in einander greifen.
  • Wenn eine günstigere Alternative gefragt ist, um die Pilotenausbildung ab initio bis zum Frozen ATPL zu erwerben, dann bietet sich noch die Möglichkeit des Besuchs einer ATPL Fernschule an. Diese sind deutlich günstiger. Sie erarbeiten sich mit dem Schulungsmaterial den Stoff selbst zu Hause und nehmen nur an einzelnen Präsenzphasen teil. Die praktischen Teile der Flugausbildung absolvieren Sie dann an einer Flugschule in Amerika, welche aber unbedingt nach Europäischen Richtlinien zugelassen sein sollte. Dies ist deutlich kostengünstiger als in Deutschland, da in den USA das Flugbenzin, die Flugzeugmiete und die Lehrer deutlich günstiger sind und keine Kosten für Landegebühren usw. anfallen.

Die Pilotenausbildung bei Lufthansa

Zunächst muss der Lufthansa Pilotentest, kurz der DLR Test erfolgreich durchlaufen werden. Auch eine medizinische Tauglichkeitsprüfung steht bereits vorab an. Die Pilotenausbildung selbst findet sodann an den Standorten Bremen, Phoenix und Frankfurt statt. Insgesamt dauert die Ausbildung etwa 29 bis 33 Monate und teilt sich in 5 Phasen auf:

5 Phasen der Pilotenausbildung bei Lufthansa

Die Theorieschulung besteht aus rund 1.200 Unterrichtseinheiten und das Flugtraining in etwa aus 320 Stunden. Als Abschluss erhalten Sie die Multi Crew Pilot Licence (MPL), was dem Forzen ATPL entspricht. Mehr oder weniger nahtlos schließt sich das Typerating auf den Einstiegsmustern Airbus 320 oder Embraer an und daran wiederum nach einer Supervisionzeit der Berufsalltag als CoPilot.

Die Pilotenausbildung bei SWISS

SWISS bietet zwei verschiedene Wege ins Cockpit an: die Integrierte ATPL und die integrierte MPL Pilotenausbildung. Beide unterscheiden sich kaum voneinander, wobei nur die MPL Ausbildung direkt in ein SWISS Cockpit führt. Pro Jahr finden insgesamt 3 Kurse bei SWISS statt. Voraussetzung ist hier jedoch auch wieder ein vorab erfolgreich durchlaufenes Auswahlverfahren, auf welches Sie sich erfolgreich bei Vimana® vorbereiten können, sofern Sie sich für den MPL Ausbildungszweig entscheiden. Der ATPL Zweig steht dabei allen offen.

Die Pilotenausbildung dauert in beiden Fällen nur etwa 18 Monate:

ATPL Ausbildung MPL Ausbildung 
Für SWISS-vorfinanzierte und eigenfinanzierte Kanditaten/-innenDauer: ca. 18 MonateNur für SWISS-vorfinanzierte Kanditaten/-innenDauer: ca. 18 Monate
Basisausbildung 
Theorie (CH)
7 WochenBasisausbildung 
Theorie(CH)
7 Wochen
Grundausbildung Sichtflug (CH)7 WochenGrundausbildung Sichtflug (CH)7 Wochen
Grundausbildung Instrumentenflug (CH)16 WochenGrundausbildung Instrumentenflug (CH)16 Wochen
Theorie, CBT und Flugtrainer Theorie , CBT und Flugtrainer 
Ausbildung Sicht- und Instrumentenflug (USA)14 WochenAusbildung Sicht- und Instrumentenflug (USA)9 Wochen
Ausbildung Instrumentenflug (CH)6 WochenAusbildung Instrumentenflug (CH)6 Wochen
Verkehrspiloten Theorie& Prüfungen (CH)12 WochenVerkehrspiloten Theorie& Prüfungen (CH)12 Wochen
Ausbildung Multicrew Theorie& Praxis (CH)5 WochenAusbildung Multicrew Theorie& Praxis (CH)12 Wochen
Initial Conversion Course Type RatingoffenInitial Conversion Course Type Ratingoffen

Hinweis: In unserer Seite zur DLR Test Vorbereitung haben wir für Sie den optimalen Ablauf der Vorbereitungen bei SWISS Air hier zusammengestellt und grafisch aufbereitet.

Die Pilotenausbildung bei der Air Berlin Flight School

Eine weitere Variante, die Pilotenausbildung zu bestreiten und bereits im Vorfeld ab initio eine Zusicherung für einen Arbeitsplatz in der Air Berlin Group als CoPilot zu erhalten, bietet die Air Berlin Flight School. Zunächst müssen auch hier eine ganze Reihe von Formalkriterien erfüllt sein. Dazu zählen unter Anderem ein Mindestalter von 19 Jahren zum Schulungsbeginn, Abitur, fachgebundene Hochschulreife  oder Fachhochschulreife. Werden diese allesamt erfüllt, wird zu einem zwei tägigem Assessment geladen. Hierfür werden allerdings 500 € berechnet. Die erfolgreichen Kandidaten erhalten das Geld zurück. Die Selektion kann nicht wiederholt werden. Vimana® unterstützt Sie sehr gerne bei der Vorbereitung auf dieses Auswahlverfahren. Die Pilotenenausbildung selbst findet dann bei TFC Käufer in Essen statt. Anders als bei Lufthansa oder SWISS sind hier die Ausbildungskosten gleich selbst zu tragen. Dazu werden 67.500 € veranschlagt.

Die Pilotenausbildung bei Intercockpit

Die Flugschule Intercockpit bietet Ihnen die Möglichkeit einer Ab inito und auch modularen ATPL Ausbildung. Desweiteren besteht bei Intercockpit die Möglichkeit, die ATPL Ausbildung mit einem Studium zu kombinieren. In Frage stehen dabei ein ILST Studium, ein Aviation Business Studium oder auch ein Luft- und Raumfahrttechnik Studium. In jedem Fall müssen Sie jedoch vor beginn der Pilotenausbildung Ihre Eignung in einem Auswahlverfahren unter Beweis stellen: der GAPF Test mit einer Dauer von 2 Tagen. Dieser Test kann umgangen werden, wenn Sie nachweisen können, dass Sie bereits am DLR Test mit positivem Abschluss teilgenommen haben.

Ausbildungsverlauf:

Theoretische Phase I> Frankfurt> 7 Wochen
Flugphase I> Vero Beach> 14 Wochen
Theoretische Phase II> Frankfurt> 38 Wochen
Flugphase II> Rostock-Laage> 16 Wochen
MCC Training> Frankfurt> 1 Woche

Die Pilotenausbildung bei Flight Crew Academy

Auch die Flight Crew Academy ist eine renommierte Flugschule. Zu den geforderten Qualifikationen, um die Pilotenausbildung hier starten zu dürfen, zählt ein Abitur oder auch fachgebundene Hochschulreife und eine erfolgreich bestandene BU. Die Pilotenausbildung selbst dauert dann etwa 18 bis 20 Monate und schließt mit dem Erhalt des Frozen ATPL ab. Die Ausbildung verläuft an den Standorten Frankfurt, Vero Beach und Rostock:

Theoretische Phase I» Frankfurt» 7 Wochen
Flugphase I» Vero Beach» 14 Wochen
Theoretische Phase II» Frankfurt» 38 Wochen
Flugphase II» Rostock-Laage» 16 Wochen
MCC Training» Frankfurt» 1 Woche

Die Pilotenausbildung bei RWL

Die German Flight Academy in Mönchengladbach zählt ebenfalls zu den größten privaten Flugschulen in Deutschland und bietet die Pilotenausbildung zum Frozen ATPL ab intio und auch modular an. Ebenfalls möglich ist hier die Kombination von Pilotenausbildung und Studium. Grundvoraussetzung für einen Einstieg bei RWL ist wiederum eine Leistungsüberprüfung. Diese stellt aber erfahrungsgemäß keine Hürde dar. Die reine Frozen ATPl Ausbildung dauert hier etwa 18 Monate. Kombiniert mit einem Aviation Business and Piloting Studium oder auch Flugzeugtechnik oder Luftfahrtsystemtechnik und –management sind rund sechs Semester zu veranschlagen. Neben dem Hauptstandort Mönchengladbach findet die Schulung bzw. das begleitende Studium noch in Vero Beach und Saarbrücken statt.

1. Semester Saarbrücken
2. Semester           Mönchengladbach
  ATPL Theorie + Praxis Teil I
3. Semester Mönchengladbach
  ATPL Theorie Teil II
4. Semester Saarbrücken
5. Semester Mönchengladbach + Vero Beach
  ATPL Praxis Teil II
6. Semester Saarbrücken

Die Pilotenausbildung bei der Bundeswehr

Flugsimulator bei der Armee als Teil der Ausbildung zum Pilot

Flugsimulator bei der Armee als Teil der Ausbildung zum Pilot

Schließlich beleuchten wir noch die Pilotenausbildung bei der Bundeswehr. Auch hier sind die Möglichkeiten der Pilotenausbildung vielfältig: Jedenfalls stellt sich allem ein drei phasiges Auswahlverfahren voran. Voraussetzungen hierfür sind unter Anderem ein Mindestalter von 17 Jahren, Fachabitur oder mittlere Reife mit Berufsausbildung sowie die deutsche Staatsbürgerschaft. Die Ausbildung zum Hubschrauberpilot besipielsweise gestaltet sich wie folgt:

EinstiegAllgemeine Grundausbildung
4.-12. MonatOffizierausbildung der Luftwaffe
im 2. JahrOffizierausbildung des Heeres
im 3.-4. JahrFliegerische Ausbildung auf Schulhubschaubern
im 5. JahrAusbildung auf dem Transporthubschrauber CH-53
im 5.-7. Jahrweitere Ausbildung auf CH-53 „Mission Ready“ für Afghanistan

Die Pilotenausbildung gestaltet sich folgendermaßen:

Für die Luftwaffen- und Marinepiloten sowie für die Waffensystemoffiziere findet die erste Phase der fliegerischen Ausbildung in der 9. Inspektion der OSLw in Fürstenfeldbruck statt. Dort nehmen sie an einem mehrwöchigen Englischkurs teil, bei dem der Schwerpunkt auf dem Erlernen von fliegerischem Fachvokabular liegt. Danach kommen die sogenannten Academics, ein Intensivkurs unter anderem in Navigation, Aerodynamik und Wetterkunde. Von hier aus werden sie auch nach Nordholz zum Lehrgang Überleben auf See für notgelandete Besatzungen und nach Königsbrück in die Unterdruckkammer geschickt. Der Höhepunkt sind die ersten Flüge bei der 3. Deutsche Luftwaffenausbildungsstaffel in Goodyear, Arizona. Die Transportpiloten machen hier lediglich ihre ersten Flugerfahrungen, während die angehenden Jetpiloten bis zu ihrem ersten Soloflug geschult werden.

Für die angehenden Jetpiloten geht es beim Euro NATO Joint Jet Pilot Training (ENJJPT) auf der Sheppard AFB in Wichita Falls, Texas und Waffensystemoffiziere zur 2. Deutsche Luftwaffenausbildungsstaffel auf der Naval Air Station Pensacola in Pensacola, Florida weiter.

Die eigentliche fliegerische Ausbildung für die angehenden Transportpiloten (Flächenflugzeuge) findet in Bremen an der Verkehrsfliegerschule der Lufthansa statt. Hier befindet sich die 4. Staffel des Lufttransportgeschwader 62 (LTG 62). Der Theorieunterricht findet bei zivilen Lehrern der Lufthansa statt, lediglich in der fliegerischen Ausbildung werden einige Flüge mit militärischen Fluglehrern geflogen.

Die Ausbildung ist in vier Teile aufgeteilt. Zuerst eine ca. fünfmonatige Theorieausbildung mit fliegerischen Grundlagen für Kleinflugzeuge und Sichtflugregeln. Es folgen ca. fünf Monate fliegerische Ausbildung wieder in Goodyear beim Airline Training Center Arizona auf Grob 120A und Beech Bonanza. Danach kommen wieder ca. vier Monate Theorie in Bremen, diesmal auf den Instrumentenflug spezialisiert, gefolgt von der Instrumentenflugausbildung in den Simulatoren der Flugschule und vom Flughafen Bremen aus.

Die Ausbildung endet mit der Verleihung des Militärluftfahrzeugführererscheins (MFS) und dem dazugehörigen Tätigkeitsabzeichen.

Zukünftige Tornado-Besatzungen kommen beim Fliegerischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe auf der Holloman AFB, Alamogordo, New Mexico zur Waffensystemausbildung zusammen. Angehende Eurofighter-Piloten erwerben nach der Teilnahme am ENJJPT beim Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ in Laage die Musterberechtigung auf ihrem zukünftigen Kampfflugzeug.

Flächenflugzeuge

Für die meisten Transportflugzeugführer folgt jetzt die Musterberechtigung auf Transall weiterhin beim LTG 62 in Wunstorf. Die Piloten der Marine werden zum Marinefliegergeschwader 3 nach Nordholz versetzt und beginnen ihre Ausbildung auf P-3 Orion oder auf der Do 228. Ein kleiner Teil geht auch nach Köln zur Flugbereitschaft nach Köln und wird auf Global 5000 geschult.

Liste Flugschulen

Schließlich finden Sie hier eine Liste des Luftfahrtbundesamtes der Flugschulen, welche eine entsprechende Pilotenausbildung anbieten: http://www2.lba.de/flugschulen/

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Liebe Grüße
Silvia

Sylvia

Ich habe es geschafft!!! Ich kann es noch gar nicht so richtig fassen! Endlich mal:”Herzlichen Glueckwunsch Herr xxx”

Ich habe sogar beide Mappen mitbekommen und konnte mich zwischen beiden Flotten entscheiden. Peter Rosenkranz hat mich dazu bewegt mich fuer A320 zu entscheiden. Da ich beim Capt. Upgrade die Flotte wechseln kann, habe ich mich dann heute Morgen fuer den Airbus entschieden.

Ich moechte mich recht herzlich bei Stefanie und Dir fuer die vielen Tipps bedanken!

Schoene Gruesse
Max

Max

Vielen, vielen Dank an das Vimana-Team! Dank Euch habe ich jetzt einen Platz im Cockpit der CFG! Tolle Trainingssoftware und tolles Interviewtraining…ohne Euch hätte ich es nicht geschafft! Kann ich jedem nur weiterempfehlen! LG aus Wien! Euer Fabian

Fabian

Nochmals Dank für alles und Grüße von der zurzeit tropischen Mosel! In den nächsten Tagen soll ich schon erfahren, in welchen NFF ich komme…
Sebastian

Sebastian